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Germany Garden & DIY Weekly Brief | 18. Mai 2026

Hongmao Garden Marketing Department

18. Mai 2026

Steigende Nachhaltigkeitsanforderungen, schwächere Sortimentsentwicklung und höhere Logistikkosten zeigen: Im Garten- und DIY-Markt gewinnt nicht der niedrigste Preis, sondern der Partner, der Vertrauen, Effizienz und gesündere Margen ermöglicht.

Die wichtigsten Branchensignale dieser Woche zeigen sehr deutlich, wohin sich der deutsche Garten- und DIY-Markt entwickelt. Nachhaltigkeitsberichte werden für Unternehmen immer stärker zur Pflicht und gleichzeitig zu einem Instrument der Vertrauensbildung. Die Umsätze im DIY- und Gartenhandel bleiben insgesamt angespannt, auch wenn der Rückgang im ersten Quartal 2026 geringer ausfällt als im Vorjahr. Gleichzeitig steigen Logistik- und Frachtkosten weiter, da internationale Reedereien zusätzliche Gebühren auf verschiedenen Routen und Transportabschnitten einführen.


Auf den ersten Blick wirken diese Entwicklungen wie drei getrennte Themen: Nachhaltigkeit, Umsatzentwicklung und Logistik. Aus CEO-Sicht gehören sie jedoch eng zusammen. Sie zeigen, dass der Markt in eine Phase eintritt, in der nicht mehr allein der Einkaufspreis entscheidet. Entscheidend wird vielmehr, welcher Lieferant seinen Partnern hilft, verlässlicher zu verkaufen, nachhaltiger zu argumentieren, Schäden und Kosten zu reduzieren und am Ende gesündere Margen zu erzielen.


Die Entwicklung im Bereich Nachhaltigkeitsberichterstattung zeigt besonders klar, wie stark sich die Erwartungen an Unternehmen verändert haben. Nachhaltigkeit ist im europäischen Markt nicht mehr nur ein freiwilliges Image-Thema. Durch regulatorische Anforderungen, höhere Erwartungen von Investoren, Handelspartnern und Endkunden sowie zunehmende öffentliche Aufmerksamkeit wird sie zu einem festen Bestandteil der Unternehmensführung. Berichte wie der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht von Kärcher zeigen, dass Transparenz, messbare Ziele und konkrete Fortschritte für Unternehmen zunehmend zum Vertrauensfaktor werden.


Für den DIY- und Gartenhandel bedeutet das: Nachhaltigkeit muss nachvollziehbar werden. Es reicht nicht mehr, Produkte nur mit grünen Begriffen zu bewerben. Händler und Einkäufer benötigen belastbare Argumente: langlebige Produktqualität, nachvollziehbare Materialien, effizientere Verpackungen, geringere Schadensquoten und eine glaubwürdige Lieferkette. Gerade bei Outdoor-Produkten ist dieser Punkt besonders wichtig. Denn das unnachhaltigste Produkt ist oft nicht das Produkt mit dem falschen Slogan, sondern das Produkt, das nach wenigen Jahren ersetzt werden muss.


Genau hier liegt auch ein zentraler Punkt in der Produktphilosophie von Hongmao Garden. In unserem aktuellen Unternehmensinterview haben wir betont, dass echte Nachhaltigkeit bei langlebiger Qualität beginnt. Wenn eine Mülltonnenbox, Paketbox oder ein anderes Outdoor-Metallprodukt nach kurzer Zeit rostet, schlecht funktioniert oder ersetzt werden muss, werden Stahl, Energie, Transportleistung und Kundenzufriedenheit verschwendet. Deshalb setzen wir auf langlebige Konstruktionen, korrosionsbeständigere Lösungen, recyclingfähige Materialien, modulare und austauschbare Komponenten sowie Verpackungen, die sowohl den Handel als auch den E-Commerce besser unterstützen.


Das zweite Signal dieser Woche kommt aus den aktuellen Zahlen des BHB. Die DIY- und Gartenmärkte in Deutschland verzeichneten im ersten Quartal 2026 zwar weiterhin einen Umsatzrückgang, dieser fiel jedoch deutlich geringer aus als im Vorjahreszeitraum. Das zeigt: Der Markt ist weiterhin unter Druck, aber nicht ohne Widerstandskraft. Gleichzeitig entwickeln sich die Sortimente sehr unterschiedlich.


Während Freizeit- und saisonale Produkte, Haushaltswaren und Autozubehör zulegen konnten, gingen Gartenmöbel, Fliesen und Gartengeräte spürbar zurück.

Für Händler und Einkäufer ist diese Differenzierung entscheidend. Die eigentliche Frage lautet nicht mehr nur, ob der Markt wächst oder fällt. Die wichtigere Frage lautet: Welche Produktkategorien sind in einem vorsichtigen Konsumumfeld stabil genug, um Nachfrage, Nutzen und Marge miteinander zu verbinden? Produkte, die stark von Wetter, großen Investitionsentscheidungen oder reiner Dekoration abhängig sind, reagieren empfindlicher. Produkte, die einen klaren Alltagsnutzen bieten, Ordnung schaffen, Sicherheit erhöhen oder vorhandene Außenflächen besser nutzbar machen, können auch in einem vorsichtigeren Markt relevanter bleiben.


Das ist besonders wichtig für unsere aktuellen Schwerpunktkategorien. Eine LED-Paketbox ist nicht nur ein Metallkasten, sondern eine Lösung für sicherere Zustellung, mehr Komfort und bessere Nutzbarkeit im Alltag. Eine Mülltonnenbox verbessert nicht nur die Optik, sondern strukturiert Eingangs- und Gartenbereiche sichtbar. Eine Fahrradgarage verbindet Schutz, Ordnung und moderne Mobilität rund ums Haus. Und unser Firewood Storage Rack with Tool Cabinet kombiniert Kaminholz-Aufbewahrung mit geschütztem Stauraum für Werkzeuge und Gartenzubehör. Diese Produkte sind keine isolierten Einzelartikel. Sie sind Bausteine einer funktionaleren und hochwertigeren Outdoor-Living-Umgebung.


Das dritte Signal dieser Woche betrifft die Logistik. Internationale Reedereien wie Maersk und Hapag-Lloyd haben auf verschiedenen Routen und Transportabschnitten neue oder höhere Zuschläge angekündigt. Besonders relevant ist, dass Kosten nicht nur auf der Hauptstrecke steigen, sondern zunehmend auch in Neben-, Binnen- und Inlandskomponenten sichtbar werden. Für Importeure, Händler und Lieferanten bedeutet das: Die tatsächlichen Landed Costs werden komplexer und dynamischer.


Damit wird Logistik stärker zu einer Frage der Margensteuerung. Wer nur den FOB-Preis betrachtet, übersieht einen immer größeren Teil der wirtschaftlichen Realität. Verpackungsvolumen, Container-Auslastung, Schadensrisiko, Nachlieferungen, Retouren und die Effizienz der inneren Transportkette wirken direkt auf die Profitabilität. In einem Umfeld steigender Zuschläge kann ein scheinbar günstiges Produkt am Ende deutlich teurer werden, wenn es schlecht verpackt ist, zu viel Raum beansprucht oder überdurchschnittlich viele Transportschäden verursacht.


Deshalb betrachten wir Verpackung bei Hongmao Garden nicht als Nebenthema. Eine gute Verpackung muss heute mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllen: Sie soll Produkte schützen, den POS-Auftritt verbessern, E-Commerce-Lieferungen stabiler machen, Schäden reduzieren, Nachhaltigkeitsziele unterstützen und Logistik effizienter gestalten. Genau diese Richtung werden wir auch in unserer aktuellen Verpackungslösung weiter vertiefen. Denn smartere Verpackung ist nicht nur eine ökologische Maßnahme, sondern ein betriebswirtschaftlicher Hebel, um reale Margen zu schützen.


In unserem Interview haben wir ebenfalls deutlich gemacht, dass deutsche DIY-Kanäle von Lieferanten vor allem Zuverlässigkeit erwarten. Qualität, Lieferung, Nachversorgung, After-Sales und POS-Unterstützung müssen zusammen funktionieren. Händler suchen keine Lieferanten, die kurzfristig günstig wirken, aber langfristig Komplexität verursachen. Sie suchen Partner, die den Verkauf einfacher machen, Vertrauen sichtbar werden lassen und Risiken im Tagesgeschäft reduzieren.


Genau daraus ergibt sich die zentrale Schlussfolgerung dieser Woche: In einem Markt mit höheren Nachhaltigkeitsanforderungen, differenzierter Sortimentsentwicklung und steigenden Logistikkosten gewinnt nicht zwangsläufig der billigste Anbieter. Es gewinnt der Anbieter, der seinen Partnern hilft, besser zu kalkulieren, zuverlässiger zu liefern, glaubwürdiger zu kommunizieren und nachhaltiger zu verkaufen.


Für Einkäufer und Händler bedeutet das, dass Sortimentsentscheidungen noch genauer werden müssen. Es reicht nicht, Produkte nur nach Einkaufspreis und Kategoriegröße zu bewerten. Wichtiger wird die Frage, ob ein Produkt langfristig tragfähig ist: Ist es langlebig genug? Ist es verständlich genug? Ist es gut verpackt? Unterstützt es POS und E-Commerce? Reduziert es Reklamationen? Passt es zu den Nachhaltigkeitsanforderungen des europäischen Marktes? Und kann es dem Endkunden einen klaren, sichtbaren Nutzen bieten?


Aus Sicht von Hongmao Garden liegt die Zukunft des Garten- und DIY-Marktes nicht in immer billigeren Metallboxen. Sie liegt in besseren Outdoor-Living-Lösungen, die Kunden vertrauen, die Händler mit Überzeugung verkaufen können und mit denen Partner langfristig gesund verdienen. Nachhaltigkeit, Logistik, Produktqualität und Verkaufsfähigkeit sind dabei keine getrennten Themen mehr. Sie bilden zusammen die neue Grundlage für erfolgreiches Wachstum im europäischen Gartenmarkt.


Die wichtigste Erkenntnis dieser Woche lautet daher: Der Markt wird nicht einfacher, aber er wird klarer. Er zeigt immer deutlicher, welche Produkte, welche Lieferanten und welche Partnerschaften echten Mehrwert schaffen. Wer heute in langlebige Qualität, intelligente Verpackung, klare Wertkommunikation und zuverlässige Zusammenarbeit investiert, schafft nicht nur eine bessere Antwort auf die aktuellen Herausforderungen, sondern auch eine stärkere Grundlage für profitables Wachstum in den kommenden Saisons.

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