Was europäische Garden Buyer von HORNBACHs Project-Retail-Strategie lernen können
- Suzhou Hongmao
- 6. Mai
- 5 Min. Lesezeit
Im DIY-Retail gewinnen nicht einzelne Produkte.
Es gewinnen komplette Projekte.
Wenn man den deutschen DIY- und Gartenmarkt verstehen möchte, lohnt sich ein Blick auf HORNBACH. Nicht nur, weil HORNBACH eine bekannte europäische Baumarktmarke ist. Sondern weil das Unternehmen gut zeigt, wie moderner DIY-Retail funktioniert:
Weg vom reinen Produktverkauf.Hin zum Projektdenken.
Der deutsche Markt ist dafür besonders relevant. Laut BHB erzielte der deutsche DIY-Kernmarkt 2025 einen Branchenumsatz von rund 49,10 Milliarden Euro. Der Gesamtbruttoumsatz der Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland lag 2025 bei 24,67 Milliarden Euro.
HORNBACH gehört zu den wichtigsten Akteuren in diesem Umfeld. Das Unternehmen betreibt 169 Bau- und Gartenmärkte, zwei Fachmärkte, 39 Baustoff-Handelsniederlassungen und Onlineshops in neun europäischen Ländern. Zudem macht der DIY-Retail-Bereich rund 94 % des Konzernumsatzes aus.
Die wichtige Frage lautet deshalb nicht:
Warum ist HORNBACH groß?
Die bessere Frage lautet:
Was können Buyer und Lieferanten aus HORNBACHs Projektlogik lernen?
1. Project Thinking beats Product Thinking
HORNBACH verkauft nicht einfach nur Werkzeuge, Holz, Farbe oder Gartenprodukte.
Die eigentliche Stärke liegt darin, Kunden zu Projekten zu führen.
Ein Kunde kauft nicht nur Schrauben.Er möchte ein Regal bauen.
Er kauft nicht nur Erde und Metallteile.Er möchte ein Hochbeet anlegen.
Er sucht nicht nur eine Box.Er möchte seinen Garten, seine Terrasse oder seinen Hauseingang ordentlicher gestalten.
Die wichtigste Lektion lautet:
Im DIY-Retail denkt der Kunde in Projekten, nicht in einzelnen Produkten.
Das gilt besonders für Garten- und Outdoor-Kategorien.
Eine Mülltonnenbox ist nicht nur eine Metallbox.Sie ist Teil eines Projekts: Der Eingangsbereich soll ordentlicher aussehen.
Eine Paketbox ist nicht nur ein Behälter.Sie ist Teil eines Projekts: Pakete sollen sicher und trocken ankommen.
Ein Briefkasten ist nicht nur ein Postfach.Er ist Teil eines Projekts: Der Hauseingang soll moderner und einheitlicher wirken.
Ein Hochbeet ist nicht nur ein Pflanzkasten.Es ist Teil eines Projekts: Gartenarbeit soll einfacher, schöner und bequemer werden.
Aus Sicht von Hongmao Garden ist genau das der Punkt, den viele Lieferanten noch unterschätzen.
Europäische Buyer brauchen heute nicht einfach mehr Produkte. Sie brauchen Produkte, die sich zu besseren Projekten verbinden lassen.
2. Garden ist keine Abteilung mehr. Garden ist eine Lifestyle-Zone.
In vielen Baumärkten war der Gartenbereich früher klar funktional:
Pflanzen.Erde.Werkzeuge.Bewässerung.Gartenmöbel.
Heute ist Garden viel mehr.
Der Garten ist Wohnraumerweiterung.Er ist Erholungsort.Er ist Stauraum.Er ist Paketannahmezone.Er ist Müllmanagement.Er ist ein privater Rückzugsort.
Marktdaten zeigen, dass Garden & Outdoor langfristig relevant bleibt. Mordor Intelligence schätzt den deutschen DIY-Home-Improvement-Markt für 2026 auf 57,01 Milliarden US-Dollar und erwartet bis 2031 76,52 Milliarden US-Dollar, mit einer CAGR von 6,06 %. Besonders interessant: Garden & Outdoor soll laut dieser Prognose bis 2031 mit 6,82 % CAGR schneller wachsen als der Gesamtmarkt.
Für europäische Buyer bedeutet das:
Garden & Outdoor braucht Struktur.
Mülltonnenboxen, Paketboxen, Briefkästen, Hochbeete, Gartenschränke, Fahrradboxen, Geräteschränke und Holzlager sollten nicht nur als einzelne SKUs betrachtet werden. Sie können zusammen eine koordinierte Garden Project Solution bilden.
Hongmao Garden sieht dieselbe Entwicklung in Gesprächen mit europäischen Retail-Partnern: Der Markt bewegt sich von einzelnen Funktionen hin zu szenenbasierten Lösungen. Endkunden suchen nicht nur eine Mülltonnenbox, Paketbox oder einen Briefkasten, sondern besser abgestimmte Produktkombinationen für das gesamte Garten- und Hauseingangsumfeld.
3. Low Maintenance ist Retail Efficiency
Ein guter DIY-Artikel verkauft sich nicht nur am ersten Tag.
Er muss nach dem Kauf funktionieren.
Er muss nach dem Transport noch gut aussehen.Er muss sich einfach montieren lassen.Er muss nach Regen, Sonne, Wind und Winter stabil bleiben.Er sollte dem Händler möglichst wenig Reklamationen verursachen.
Für Endkunden bedeutet Low Maintenance weniger Ärger.
Für Retailer bedeutet Low Maintenance:
weniger Retouren,weniger Beschwerden,weniger After-Sales-Aufwand,bessere Bewertungen,mehr Vertrauen in die Kategorie.
Deshalb ist Low Maintenance nicht nur ein technisches Argument.
Low Maintenance ist Retail Efficiency.
Bei Outdoor-Metallprodukten sind Tests mehr als Laborarbeit. Sie sind kommerzielles Risikomanagement.
Hongmao Garden arbeitet mit systematischen Prüfungen wie 96H-Salzsprühtests, 1000H-UV-Alterungstests, Wasserschutz-, Fall-, Wind- und Schneelasttests sowie Struktur- und Funktionstests, um langfristige Nutzung und geringeren Wartungsaufwand zu unterstützen.
4. Ein gutes DIY-Produkt muss in drei Bereichen gewinnen
HORNBACH zeigt auch, dass Produkte nicht nur im Regal gut aussehen dürfen.
Ein gutes DIY-Produkt muss an drei Orten funktionieren:
im Markt,im Lager,und auf der Produktseite.
Im Markt muss das Produkt verständlich und attraktiv sein.
Im Lager muss es gut verpackt, effizient stapelbar und sicher transportierbar sein.
Auf der Produktseite muss es schnell erklären, welches Problem es löst und warum es den Preis wert ist.
Das wird durch die Kanalentwicklung immer wichtiger. DIY-Superstores bleiben in Deutschland ein wichtiger Vertriebskanal, während Online-Kanäle weiter wachsen. Für Lieferanten bedeutet das: Produkte müssen sowohl offline als auch online funktionieren.
Ein Produkt, das im Markt gut aussieht, aber online schwer erklärbar ist, verliert Potenzial.
Ein Produkt, das online gut aussieht, aber im Lager viel Volumen verschwendet, kostet Marge.
Ein Produkt, das gut verpackt ist, aber nach dem Aufbau Kunden frustriert, erzeugt After-Sales-Druck.
Oder einfacher gesagt:
Ein gutes DIY-Produkt muss im Gang, im Lager und auf der Produktseite gewinnen.
5. Sustainability muss operational werden
Nachhaltigkeit ist im europäischen Retail kein nettes Extra mehr.
Sie wird Teil der Einkaufslogik.
Aber Nachhaltigkeit darf nicht nur gut klingen. Sie muss operational sein.
Das heißt:
Materialien müssen nachvollziehbar sein.Verpackung muss effizienter und sauberer werden.Produktion muss Energie und Ressourcen besser nutzen.CO₂-Daten müssen schrittweise transparenter werden.Produkte müssen länger halten und weniger Ersatz verursachen.
Gerade für Outdoor-Produkte ist ein Punkt besonders wichtig:
Haltbarkeit ist auch Nachhaltigkeit.
Ein Produkt, das länger genutzt wird, weniger Reklamationen erzeugt und seltener ersetzt werden muss, reduziert Abfall und Aufwand entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Hongmao Garden verfolgt Nachhaltigkeit deshalb über mehrere Ebenen: recycelbarer Stahl, Flat-pack-Strukturen, bessere Container- und Lagerauslastung, kunststoffreduzierte Verpackungslösungen, Photovoltaik in der Produktion und schrittweise CO₂-Datenverwaltung zur Vorbereitung auf zukünftige europäische Anforderungen wie CBAM.
Was Lieferanten daraus lernen sollten
HORNBACHs Project-Retail-Strategie ist nicht nur für Händler interessant.
Sie ist auch eine klare Botschaft an Lieferanten.
Ein moderner Lieferant sollte nicht nur fragen:
Welche Produkte können wir anbieten?
Die bessere Frage lautet:
Welche Projekte können unsere Produkte für Buyer einfacher, profitabler und risikoärmer machen?
Für Metall-Gartenprodukte bedeutet das:
Nicht einfach mehr Mülltonnenboxen.Sondern bessere Lösungen für ordentliche Garten- und Eingangsbereiche.
Nicht einfach mehr Paketboxen.Sondern sichere und wetterfeste Paketannahme im Alltag.
Nicht einfach mehr Briefkästen.Sondern ein abgestimmtes System für den Hauseingang.
Nicht einfach mehr Hochbeete.Sondern bequemes, schönes und langlebiges Gärtnern.
Nicht einfach mehr SKUs.Sondern ein klareres Garden-Project-Sortiment.
Das ist der Unterschied zwischen einem Produktlieferanten und einem Kategoriepartner.
Was das für Hongmao Garden bedeutet
Bei Hongmao Garden sehen wir die Zukunft von Outdoor-Metallprodukten nicht als Sammlung einzelner Boxen.
Wir sehen sie als koordinierte Garden Project Solutions.
Mülltonnenboxen, Paketboxen, Briefkästen, Hochbeete, Gartenschränke, Fahrradboxen und weitere Outdoor-Produkte können zusammen eine klare Sortimentsstruktur bilden:
für sauberere Gärten,für bessere Eingangsbereiche,für weniger Wartung,für einfachere Montage,für effizientere Verpackung,für nachhaltigere Retail-Prozesse,und für langfristig stärkere Kategorien im europäischen DIY- und Gartenhandel.
HORNBACH zeigt, dass moderne DIY-Kunden Projekte kaufen wollen, nicht nur Produkte.
Für europäische Garden Buyer liegt genau hier die Chance:
Produkte so auszuwählen, dass sie nicht nur einzeln funktionieren, sondern gemeinsam ein besseres Projekt ermöglichen.
Denn im DIY-Retail gewinnen nicht die Produkte, die allein im Regal stehen.
Es gewinnen die Produkte, die dem Kunden helfen, sein Projekt wirklich fertigzustellen.
Und genau dort beginnt die nächste Wachstumschance für Outdoor Metal Storage.
FAQ SEO
Was bedeutet Project Retail im DIY-Markt?
Project Retail bedeutet, dass Produkte nicht isoliert verkauft werden, sondern als Teil eines vollständigen Kundenprojekts betrachtet werden, zum Beispiel Gartenorganisation, Paketannahme oder Eingangsbereich-Gestaltung.
Warum ist HORNBACH ein gutes Beispiel für Project Retail?
HORNBACH verbindet DIY-Produkte, Gartenmärkte, Projektlogik und Omnichannel-Strukturen. Dadurch wird der Kunde nicht nur zum Produkt, sondern zur Umsetzung eines Projekts geführt.
Warum ist Low Maintenance für Garden Buyer wichtig?
Low Maintenance reduziert Reklamationen, Retouren und After-Sales-Aufwand. Für Händler verbessert das die Kategorieeffizienz und langfristige Kundenzufriedenheit.
Wie kann Hongmao Garden europäische Garden Buyer unterstützen?
Hongmao Garden bietet Metall-Gartenprodukte wie Mülltonnenboxen, Paketboxen, Briefkästen, Hochbeete und Gartenschränke, die auf Wetterbeständigkeit, einfache Montage, effiziente Verpackung und langfristige Nutzung ausgelegt sind.




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